Mit diesem Newsfeed informieren wir Sie über Wissenswertes aus dem Bereich der deutschen Rechtsprechung.
Updated: vor 48 min 16 sec
Wohnungseigentümer darf keine Garderobe im Treppenhaus anbringen (10.09.2010)
Wohnungseigentümer dürfen vor ihrer Wohnungstür im Treppenhaus nicht eigenmächtig Garderobenelemente (Kleiderhaken etc.) anbringen. Dies kann die Hausgemeinschaft untersagen. Dem einzelnen Wohnungseigentümer ist nicht erlaubt, zu seinen Gunsten ein Sondernutzungsrecht im Treppenhaus zu schaffen. Dies geht aus einer Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts hervor.
(Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 19.02.1998 - 2Z BR 135/97)
(Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 19.02.1998 - 2Z BR 135/97)
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Schüler nicht versetzt: Festlegen der Jahreszeugnisnoten unter stärkerer Berücksichtigung der Leistungen des 2. Schulhalbjahr zulässig (09.09.2010)
Die Ermittlung der Jahreszeugnisnote am Ende der Klassenstufe 10 unter Gewichtung der Leistungen im 1. und 2. Schulhalbjahr im Verhältnis 1:2 ist rechtlich nicht zu beanstanden. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.
(Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom 27.08.2010 - 6 L 857/10.MZ)
(Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom 27.08.2010 - 6 L 857/10.MZ)
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EuGH: Deutsche Regelung zu Nachtflügen nach Zürich weiterhin gültig (09.09.2010)
Die Entscheidung der Kommission, mit der die deutschen Maßnahmen bezüglich der An-/Abflüge zum/vom Flughafen Zürich gebilligt werden, ist gültig. Diese Maßnahmen stellen kein Verbot der Ausübung von Verkehrsrechten dar, sondern eine bloße Änderung der betreffenden Flugwege. Dies entschied der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften.
(EuGH, Urteil vom 09.09.2010 - T-3019/05)
(EuGH, Urteil vom 09.09.2010 - T-3019/05)
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Hartz IV: Anrechnung steuerfreier Spesenzahlungen als Einkommen zulässig (09.09.2010)
Auch Spesenzahlungen bei berufsbedingter Ortsabwesenheit in Form der
so genannten „Auslöse“ stellen grundsätzlich auf das Arbeitslosengeld II anrechenbares
Einkommen dar. Das hat das Sozialgericht Dresden entschieden.
(Sozialgericht Dresden, Urteil vom 01.09.2010 - S 36 AS 5042/08)
(Sozialgericht Dresden, Urteil vom 01.09.2010 - S 36 AS 5042/08)
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Zivildienstleistender muss keine Wartezeiten bis Studienbeginn hinnehmen (09.09.2010)
Ein Zivildienstleistender kann wegen Studienbeginns zum anstehenden Wintersemester vorzeitig den Zivildienst beenden, wenn die vollständige Ableistung des Zivildienstes eine Wartezeit von weiteren neuen Monaten bis zum nächstmöglichen Studienbeginn zur Folge hätte. Eine solche Wartezeit würde eine besondere Härte darstellen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz.
(Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom 30.08.2010 - 7 L 1010/10.KO)
(Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom 30.08.2010 - 7 L 1010/10.KO)
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BFH: Steuerfreiheit für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeitszuschläge auch bei Vereinbarung eines durchschnittlichen Auszahlungsbetrags pro Stunde (09.09.2010)
Zuschläge für geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit bleiben auch dann steuerfrei, wenn sie in einen zur Glättung von Lohnschwankungen durchschnittlich gezahlten Stundenlohn einkalkuliert werden. Dies entschied der Bundesfinanzhof.
(BFH, Urteil vom 17.06.2010 - VI R 50/09)
(BFH, Urteil vom 17.06.2010 - VI R 50/09)
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Wettbewerbswidriges Verhaltens auf spanischem Rohtabakmarkt – Geldbuße gegen Deltafina herabgesetzt (09.09.2010)
Da die Kommission die Anführerrolle des Unternehmens Deltafina in einem Kartell nicht nachweisen konnte, hat der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften die gegen Deltafina wegen ihres wettbewerbswidrigen Verhaltens auf dem spanischen Rohtabakmarkt ursprünglich verhängte Geldbuße von 11,88 Mio. Euro auf 6,12 Mio. Euro herabgesetzt.
(EuGH, Urteil vom 08.09.2010 - T-29/05)
(EuGH, Urteil vom 08.09.2010 - T-29/05)
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Schmerzensgeld wegen Kurzhaarschnitt nach fehlerhafter Dauerwellenbehandlung (09.09.2010)
Eine Kundin, die sich nach einer unsachgemäßen Dauerwellenbehandlung die Haare kurz schneiden lassen muss, hat Anspruch auf Schmerzensgeld. Dies hat das Amtsgericht Hannover entschieden.
(Amtsgericht Hannover, Urteil vom 26.05.1994 - 510 C 705/94)
(Amtsgericht Hannover, Urteil vom 26.05.1994 - 510 C 705/94)
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BSG: Arbeitnehmer kann Anspruch auf Insolvenzgeld für verauslagte Reparaturkosten eines Firmenwagens haben (08.09.2010)
Ein Anspruch auf Ersatz verauslagter Kosten für die Reparatur eines Firmenwagens kann unter bestimmten Umständen einen Anspruch auf Insolvenzgeld begründen. Dies hat das Bundessozialgericht entschieden.
(BSG, Urteil vom 08.09.2010 - B 11 AL 34/09 R)
(BSG, Urteil vom 08.09.2010 - B 11 AL 34/09 R)
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OLG Frankfurt bestätigt festgesetzte Zuzahlung an T-Online-Aktionäre wegen Verschmelzung auf Telekom (08.09.2010)
Den ehemaligen Aktionären der T-Online International AG (T-Online) steht im Hinblick auf die Verschmelzung auf die Deutsche Telekom AG (Telekom) eine Zuzahlung von 1,15 Euro pro Aktie zu. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main und wies damit die Beschwerden gegen den vorausgegangenen Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main zurück, die sowohl die Telekom als auch einige der ehemaligen Aktionäre der T-Online eingelegt hatten.
(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 03.09.2010 - 5 W 57/09)
(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 03.09.2010 - 5 W 57/09)
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BVerfG: Verfassungsbeschwerden gegen Eingliederungsbeitrag der Bundesagentur für Arbeit unzulässig (08.09.2010)
Verfassungsbeschwerden von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gegen den
Eingliederungsbeitrag der Bundesagentur für Arbeit nach § 46 Abs. 4 SGB II sind unzulässig. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht.
(BVerfG, Beschluss vom 02.08.2010 - 1 BvR 2393/08, 1 BvR 2580/08, 1 BvR 2606/08)
(BVerfG, Beschluss vom 02.08.2010 - 1 BvR 2393/08, 1 BvR 2580/08, 1 BvR 2606/08)
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Beitragserhebung der Handwerkskammer Trier ist rechtmäßig (08.09.2010)
Die von der Handwerkskammer Trier von ihren Mitgliedern erhobenen Beiträge sind rechtlich nicht zu beanstanden. Dies hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden und damit die Klage der Inhaberin eines Goldschmiedebetriebs abgewiesen.
(Verwaltungsgericht Trier, Urteil vom 01.09.2010 - 5 K 244/10.TR)
(Verwaltungsgericht Trier, Urteil vom 01.09.2010 - 5 K 244/10.TR)
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Europäischer Gerichtshof kippt deutsches Sportwettenmonopol (08.09.2010)
Das deutsche Glücksspielmonopol ist unwirksam und ab sofort ungültig. Mit dem im Rahmen der Organisation von Sportwetten und Lotterien in Deutschland errichteten staatlichen Monopol wird das Ziel der Bekämpfung der mit Glücksspielen verbundenen Gefahren nicht in kohärenter und systematischer Weise verfolgt. Dies entschied der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften.
(EuGH, Urteil vom 08.09.2010 - C-409/06, C-316/07, C-358/07, C-359/07, C-360/07, C-409/07 und C-410/07, C-46/08)
(EuGH, Urteil vom 08.09.2010 - C-409/06, C-316/07, C-358/07, C-359/07, C-360/07, C-409/07 und C-410/07, C-46/08)
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BFH: Vom Finanzamt geleistete Zinsen auf Einkommensteuererstattungen sind nicht zu versteuern (08.09.2010)
Gesetzliche Zinsen, die das Finanzamt aufgrund von Einkommensteuererstattungen an den Steuerpflichtigen zahlt (so genannte Erstattungszinsen) unterliegen nicht der Einkommensteuer. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden und damit seine frühere Rechtsprechung teilweise geändert.
(BFH, Urteil vom 15.06.2010 - VIII R 33/07)
(BFH, Urteil vom 15.06.2010 - VIII R 33/07)
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Restaurantschecks sind kein Sachbezug (08.09.2010)
Essenszuschüsse des Arbeitgebers in Form von Restaurantschecks stellen in der Regel keinen Sachbezug gemäß § 8 Abs. 2 EStG dar. Derartige Essenszuschüsse seien vielmehr als steuerbare Einnahmen der Arbeitnehmer aus nichtselbstständiger Arbeit gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu werten, entschied das Finanzgericht Düsseldorf. Ein bei einem Dritten einzulösender Warengutschein ist nur dann als Sachbezug i.S. von § 8 Abs....
(Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 19.05.2010 - 15 K 1185/09 H(L))
(Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 19.05.2010 - 15 K 1185/09 H(L))
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Grundrecht auf Freiheit zur Eheschließung gilt auch für Schwerkranke (07.09.2010)
Eine Ehe, bei der einer der Ehepartner schwer krank ist, kann nicht von der zuständigen Verwaltungsbehörde wegen der Erkrankung aufgehoben werden, sofern kein Zweifel an der für die Eheschließung notwendigen Geschäftsfähigkeit besteht. Das Grundgesetz garantiert jedem die Freiheit zur Eheschließung. Dies entschied das Oberlandesgericht Brandenburg.
(Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 07.07.2010 - 13 UF 55/09)
(Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 07.07.2010 - 13 UF 55/09)
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Keine Irreführung durch Bezeichnungen „Tello Tonnato“ und „Carpacioso“ für Geflügelfleisch (07.09.2010)
Die Bewerbung von Geflügelprodukten mit den Bezeichnungen „Tello Tonnato“ und „Carpacioso“ unter Verwendung der Aussage „Vorspeise italienischer Art“ ist nicht wettbewerbswidrig. Dies entschied das Landgericht Bielefeld.
(Landgericht Bielefeld, Urteil vom 21.07.2010 - 16 O 74/10)
(Landgericht Bielefeld, Urteil vom 21.07.2010 - 16 O 74/10)
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Kein Wechsel von Beamten der früheren Versorgungsämter und der Umweltverwaltung in Kommunalverwaltung (07.09.2010)
Die Beamten der früheren Versorgungsämter sind nicht auf Kreise, kreisfreie Städte und die Landschaftsverbände übergegangen, die seit der Auflösung der elf nordrhein-westfälischen Versorgungsämter zum 1. Januar 2008 für die Aufgaben der Versorgungsverwaltung zuständig sind. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschieden.
(Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 07.09.2010 - 6 A 2077/08, 6 A 3164/08, 6 A 3249/08, 6 A 2144/08)
(Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 07.09.2010 - 6 A 2077/08, 6 A 3164/08, 6 A 3249/08, 6 A 2144/08)
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FG Baden-Württemberg zur Brandweinsteuer bei der Herstellung von Brandwein in Abfindungsbrennereien (07.09.2010)
Ein so genannter Stoffbesitzer der in einer Abfindungsbrennerei Obst brennt, muss nachweisen können, dass die von ihm zum Brennen angemeldeten Rohstoffe selbstgewonnen sind. Ansonsten ist er zur Abgabe von Brandweinsteuer verpflichtet. Obst ist nur dann als selbstgewonnener Rohstoff anzusehen, wenn sich der Pachtvertrag nicht nur auf die Obstbäume sondern auch auf das Grundstück bezieht. Dies entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg.
(FinG Baden-Württemberg, Urteil vom 07.04.2010 - 11 K 78/06)
(FinG Baden-Württemberg, Urteil vom 07.04.2010 - 11 K 78/06)
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Kürzung der Rentenansprüche für Vertriebene und Flüchtlinge nach dem Fremdrentengesetz verfassungsgemäß (07.09.2010)
Die Kürzung der Rentenansprüche für Vertriebene und Flüchtlinge nach dem Fremdrentengesetz ist nicht verfassungswidrig. Die Berechnung der Alters- und
Hinterbliebenenrente von den Rentenversicherungsträgern unter
Berücksichtigung einer Obergrenze von insgesamt 25 Entgeltpunkten ist nicht zu beanstanden. Ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1
GG liegt nicht vor, da eine Ungleichbehandlung...
(BVerfG, Beschluss vom 21.07.2010 - 1 BvR 2530/05, 1 BvL 11/06, 1 BvL 12/06, 1 BvL 13/06)
(BVerfG, Beschluss vom 21.07.2010 - 1 BvR 2530/05, 1 BvL 11/06, 1 BvL 12/06, 1 BvL 13/06)
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